Wohnen und leben auf dem Kaßberg

Sie suchen eine Altbaumietwohnung? Da gibt es nichts besseres als den Kaßberg. Wer auf dem Kaßberg wohnt, wohnt nicht nur in einem Flächendenkmal (seit 1991 geschützt) und in einem der größten Gründerzeit- und Jugendstilvierteln Deutschlands. Er wohnt auch stilvoll, in einer gut ausgebauten Infrastruktur mit kurzen Wegen, guter Verkehrsanbindung und nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Der Kaßberg lockt allerdings nicht nur mit tollen Mietwohnungen. Es lassen sich auch sehr schöne Kaufimmobilien finden.

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Kaßberg - ein Spielplatzparadies

Wer auf dem Kaßberg eine Wohnung sucht, wird nicht nur auf großzügig geschnittene Altbauten treffen. Gerade für Familien wird hier vieles geboten. Abenteuerspielplätze laden im Sommer zum Toben ein und im Winter ist der "100 Meter Weihnachtsmarkt" ein echtes Muss.

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Das Wohngebiet mit besonderem Flair

Mehr als 17.000 Menschen sind hier Zuhause und sie lieben ihren Kaßberg mit seinen vielen Szenenkneipen, den vielen kleinen Geschäften und sie lieben das besondere Flair, das vor allem von den liebevoll und aufwendig restaurierten Gründerzeit- und Jugendstilgebäuden geprägt wird.

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Da sich in der Zeit der Entstehung des Wohngebietes hier viele gutbetuchte Chemnitzer niederließen, wurden die Gebäudeensembles sehr großzügig angelegt. Dadurch gibt es auf dem Kaßberg auch viel Grün. Der Gerhard-Hauptmann-Platz beispielsweise dient im Winter trotz seines geringen Gefälles schon vielen Generationen von Kindern als Rodelparadies.

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Besiedlung des Kaßbergs

Der Kaßberg wurde relativ spät besiedelt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren nur seine Ränder erschlossen. Das erste Haus errichtet um 1855 der Lehrer Johann Friedrich Stahlknecht. Viele seiner Zeitgenossen sahen seine Pläne skeptisch, aber im Nachhinein erwies sich der Mann als Visionär. Chemnitz litt im 19. Jahrhundert zunehmend unter Luftverschmutzung, das brachte ihr auch lange Zeit den nicht sehr ehrenvollen Spott-Namen Rußchemnitz ein. Doch auf dem Kaßberg herrschte aufgrund seiner Höhenlage keine dicke Luft. Immer mehr erkannten die Vorzüge und wer es sich leisten konnte, baute und zog auf dem Kaßberg. Die meisten Gebäude entstanden zwischen 1870 und 1930. Aus heutiger Sicht war die Besiedlung des Kaßberg eine durch Industrialisierung ausgelöste Vorform der Stadtflucht.

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Es ist nicht verwunderlich, das in diesem privilegierten Wohngebiet auch viele Chemnitzer Persönlichkeiten Zuhause waren. Die bekanntesten Kaßberger dürften die Schriftsteller Stefan Heym und Stephan Hermlin, der Textilunternehmer Herbert Eugen Esche sowie der Wissenschaftler Adolf Ferdinand Weinhold sein.

 

Gute Infrastruktur

Nach 1990 wurde die historische und architektonisch interessante Bausubstanz aufwendig saniert, unter Erfüllung strengen Auflagen des Denkmalschutzes einerseits und unter Berücksichtigung moderner Anforderungen an Wohnkomfort anderseits.

Steuerberater, Notare, Architekten und Ärzte entdeckten den Kaßberg als Topadresse für ihren Firmensitz und mieteten sich in die Jugendstilvillen sowie attraktiven Gründerzeithäusern ein. Viele kleine Geschäfte, Dienstleister und Kneipen beleben das Straßenbild. Supermärkte, gute Anbindung des Nahverkehrs mit mehreren Buslinien (31, 32, 62, 72 und N17), vier Kindergärten, Grundschule und Gymnasium ergänzen die gute Infrastruktur des Wohngebietes.

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