Versorgungsunternehmen

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Etwa sechs bis acht Wochen vor dem Umzugstermin sollten Sie sich mit dem Thema Versorgungsanbieter beschäftigen. Prüfen Sie, ob Sie weiterhin von den bisherigen Anbietern versorgt werden können und falls ja, sollten Sie überlegen, ob Sie dies überhaupt wollen oder Sie vielleicht zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchten. Wenn Sie Strom- und Gasversorgung nicht fristgerecht ummelden, erhalten Sie Strom oder Gas vom örtlichen Anbieter zum Grundversorgungstarif.

Klären Sie ab, ob Ihr Telekommunikationsanbieter (Festnetz, TV und Internet) auch in der neuen Wohnung die gleichen Versorgungsleistungen realisieren kann. Selbst wenn Sie nur eine Straßenecke weiter ziehen, kann es nämlich sein, dass Ihr Anbieter dort nicht zuständig ist und Sie zu einem anderen wechseln müssen.

Sollte ihr bisheriger Anbieter auch am neuen Standort den Versorgungsvertrag erfüllen können, sind Sie verpflichtet, den bestehenden Vertrag auch am neuen Wohnort weiterzuführen. Der Wechsel zu einem anderen, günstigeren Anbieter vor Ende der Vertragslaufzeit ist in diesem Fall nicht möglich. Allerdings darf der Internetanbieter durch den Umzug nicht die Preise erhöhen oder eine geringere Bandbreite anbieten. In diesem Fall hätten Sie ein Sonderkündigungsrecht. Wichtig ist, dass der Internetanbieter so früh wie möglich über den Wohnortwechsel informiert wird.

 

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